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	<title>Kommentare fuer Chinesisches Tagebuch</title>
	<link>http://china-blog.jok-online.net</link>
	<description>Neues aus China von Jo Kline</description>
	<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 06:09:50 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Wenn alle Chinesen gleichzeitig vom Tisch springen &#8230; von Miriam W.</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/01/wenn-alle-chinesen-gleichzeitig-vom-tisch-springen/#comment-7764</link>
		<author>Miriam W.</author>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 14:24:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/01/wenn-alle-chinesen-gleichzeitig-vom-tisch-springen/#comment-7764</guid>
		<description>Sie werden uns bald überholen ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie werden uns bald überholen <img src='http://china-blog.jok-online.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Deutsch-Chinesischer Umzug von Karl-Josef Scholl</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/08/23/deutsch-chinesischer-umzug/#comment-1303</link>
		<author>Karl-Josef Scholl</author>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 13:04:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/08/23/deutsch-chinesischer-umzug/#comment-1303</guid>
		<description>&lt;p&gt;Hi Jochen, zufällig habe ich nach Dir gesucht und Dich in China gefunden. Toll! Der Anlass war, dass ich plane nächstes Jahr eine große Fete zu machen und vielen alten und neuen Freunden. Du gehörst dazu und da wir auch spielen wollen (Meine Band heißt: "Ambient Noise") dachte ich sofort an Dich. vielleicht Illusion oder Opus 17 oder beides. Na wir wär das im Oktober wahrscheinl. ? Melde Dich mal per mail. Würde m,ich freuen. Ich bin in Dortmund und habe dort eine Praxisgemeinschaft. Karl&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Jochen, zufällig habe ich nach Dir gesucht und Dich in China gefunden. Toll! Der Anlass war, dass ich plane nächstes Jahr eine große Fete zu machen und vielen alten und neuen Freunden. Du gehörst dazu und da wir auch spielen wollen (Meine Band heißt: &#8220;Ambient Noise&#8221;) dachte ich sofort an Dich. vielleicht Illusion oder Opus 17 oder beides. Na wir wär das im Oktober wahrscheinl. ? Melde Dich mal per mail. Würde m,ich freuen. Ich bin in Dortmund und habe dort eine Praxisgemeinschaft. Karl</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Anti-China Kampagne&#8221; der tagesschau &#8230; von Jo</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/04/15/jetzt-auch-noch-die-tagesschau/#comment-17</link>
		<author>Jo</author>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 14:55:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/04/15/jetzt-auch-noch-die-tagesschau/#comment-17</guid>
		<description>Danke Deichgraf,
grundsätzlich sei bemerkt, dass auch ich natürlich nicht frei von Fehlern bin, das wäre auch ziemlich bedenklich. 
Trotzdem sehe ich diesen Fall etwas anders: Ich würde dir recht geben, wenn Sadrozinski das in seinem privaten Blog schreiben würde oder wenn er tatsächlich nur seine persönlichen Gedanken und Erlebnisse präsentieren würde. Das ist aber nach meiner Auffassung beides nicht der Fall. Es handelt sich nicht um irgendeinen Blog, sondern um den Blog der tagesschau - und auch wenn es da vielleicht nicht so sehr auf journalistisches Handwerk ankommt - einverstanden -, schreibt er als Mitarbeiter der ARD, nicht als Privatperson. Damit repräsentiert er den Sender und transportiert mit seiner Meinung immer auch ein Stück öffentlich-rechtliche Meinung.  
Was aber entscheidender ist: Er schreibt eben nicht über seine persönlichen Gedanken sondern über "Rechercheergebnisse" einer ARD-Korrespondentin aus denen er dann unzulässige oder zumindest nicht beweisbare Schlüsse zieht. 
Sadrozinski schreibt eine Story, er glaubt er habe eine gute Nachricht, und die ist auch Basis für die offizielle Nachricht, die später gebracht wird und für die er aufgrund seiner "Einsichten" und Rechercheergebnisse als Redakteur auch interviewt wird. Auch da wird im Übrigen von einer "chinesischen Manipulationskampagne" gesprochen, ob das neutrale Berichtsrstattung ist, lasse ich jetzt mal dahingestellt. 

Du kannst übrigens gern beim Du bleiben, auch dann wenn du mir rätst, meinen eigenen Ratschlag zu beherzigen. 

Ganz so schnell wird man in China nicht eingesperrt, nur weil man eine eigene Meinung ins Netz stellt. Meine chinesischen Bekannten haben auch eine Meinung und vertreten die auch - einige auch im Netz. Natürlich kann es aber nicht sein, dass Leute weggesperrt werden wenn sie eine unbequeme Meinung vertreten, da muss man den Einzelfall sehen. Und natürlich liegt hier einiges im argen - was am Rande bemerkt niemand besser weiß, als die Chinesen selbst. 
Aber es ist wenig hilfreich da mit dem Holzhammer drauf hinweisen zu wollen. Eine differenzierte Betrachtung und der Versuch, beide Seiten zu sehen, könnte dagegen helfen Einsichten zu vermitteln und Änderungsbereitschaft bewirken. Übrigens kennen meine chinesischen Bekannten Hu Jia nicht.

Was das Interview betrifft: Ich wundere mich, dass er die Fragen überhaupt beantwortet hat. Die kannst du dir auch mal auf der Zunge zergehen lassen. Versuche es aus der Perspektive des Chinesen zu sehen und vergiss mal für eine Weile, was du zu wissen glaubst. Und dann schreib mir wieder. Und auch wenn ich mich hier nicht zum Anwalt des Chinesischen Botschafters machen will: Der Mann ist kein deutscher Muttersprachler. Wenn man das berücksichtigt und seine Antwort vorurteilsfrei betrachtet, kann man das auch anders verstehen als du es tust.

Ich sehe es übrigens gern, wenn die Leute sich mit ihrem Namen vorstellen, wenn sie hier einen Kommentar eintragen. Aber ich danke dir  für deinen Beitrag.  Grüße an die Nordsee. Jo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Deichgraf,<br />
grundsätzlich sei bemerkt, dass auch ich natürlich nicht frei von Fehlern bin, das wäre auch ziemlich bedenklich.<br />
Trotzdem sehe ich diesen Fall etwas anders: Ich würde dir recht geben, wenn Sadrozinski das in seinem privaten Blog schreiben würde oder wenn er tatsächlich nur seine persönlichen Gedanken und Erlebnisse präsentieren würde. Das ist aber nach meiner Auffassung beides nicht der Fall. Es handelt sich nicht um irgendeinen Blog, sondern um den Blog der tagesschau - und auch wenn es da vielleicht nicht so sehr auf journalistisches Handwerk ankommt - einverstanden -, schreibt er als Mitarbeiter der ARD, nicht als Privatperson. Damit repräsentiert er den Sender und transportiert mit seiner Meinung immer auch ein Stück öffentlich-rechtliche Meinung.<br />
Was aber entscheidender ist: Er schreibt eben nicht über seine persönlichen Gedanken sondern über &#8220;Rechercheergebnisse&#8221; einer ARD-Korrespondentin aus denen er dann unzulässige oder zumindest nicht beweisbare Schlüsse zieht.<br />
Sadrozinski schreibt eine Story, er glaubt er habe eine gute Nachricht, und die ist auch Basis für die offizielle Nachricht, die später gebracht wird und für die er aufgrund seiner &#8220;Einsichten&#8221; und Rechercheergebnisse als Redakteur auch interviewt wird. Auch da wird im Übrigen von einer &#8220;chinesischen Manipulationskampagne&#8221; gesprochen, ob das neutrale Berichtsrstattung ist, lasse ich jetzt mal dahingestellt. </p>
<p>Du kannst übrigens gern beim Du bleiben, auch dann wenn du mir rätst, meinen eigenen Ratschlag zu beherzigen. </p>
<p>Ganz so schnell wird man in China nicht eingesperrt, nur weil man eine eigene Meinung ins Netz stellt. Meine chinesischen Bekannten haben auch eine Meinung und vertreten die auch - einige auch im Netz. Natürlich kann es aber nicht sein, dass Leute weggesperrt werden wenn sie eine unbequeme Meinung vertreten, da muss man den Einzelfall sehen. Und natürlich liegt hier einiges im argen - was am Rande bemerkt niemand besser weiß, als die Chinesen selbst.<br />
Aber es ist wenig hilfreich da mit dem Holzhammer drauf hinweisen zu wollen. Eine differenzierte Betrachtung und der Versuch, beide Seiten zu sehen, könnte dagegen helfen Einsichten zu vermitteln und Änderungsbereitschaft bewirken. Übrigens kennen meine chinesischen Bekannten Hu Jia nicht.</p>
<p>Was das Interview betrifft: Ich wundere mich, dass er die Fragen überhaupt beantwortet hat. Die kannst du dir auch mal auf der Zunge zergehen lassen. Versuche es aus der Perspektive des Chinesen zu sehen und vergiss mal für eine Weile, was du zu wissen glaubst. Und dann schreib mir wieder. Und auch wenn ich mich hier nicht zum Anwalt des Chinesischen Botschafters machen will: Der Mann ist kein deutscher Muttersprachler. Wenn man das berücksichtigt und seine Antwort vorurteilsfrei betrachtet, kann man das auch anders verstehen als du es tust.</p>
<p>Ich sehe es übrigens gern, wenn die Leute sich mit ihrem Namen vorstellen, wenn sie hier einen Kommentar eintragen. Aber ich danke dir  für deinen Beitrag.  Grüße an die Nordsee. Jo</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Anti-China Kampagne&#8221; der tagesschau &#8230; von Deichgraf</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/04/15/jetzt-auch-noch-die-tagesschau/#comment-16</link>
		<author>Deichgraf</author>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 12:09:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/04/15/jetzt-auch-noch-die-tagesschau/#comment-16</guid>
		<description>Moin Jo!

Du schreibst:
"Ich lese also den Beitrag von Jörg Sadrozinski, Redakteur eines öffentlich-rechtlichen Senders - und stelle fest: Der Mann hat eine klare Meinung. Und statt einen sauberen Bericht zu schreiben, der mir Fakten liefert, transportiert er die auch."

Allerdings unterläuft Dir bei Deiner Kritik ein entscheidender Fehler. Die Meinungsäußerung die Du kritisierst hat der Redakteur lediglich im BLOG der Tagesschau gemacht, wo es völlig legitim ist. Denn da geht es um die Gedanken und Erlebnisse der Redakteure, also eher den Blick hinter die Kulissen und nicht darum handfeste Nachrichten in neutraler journalistischer Qualität anzubieten.

Die neutrale "offizielle Nachricht" zum Versuch der Manipulation steht auf der tatsächlichen Nachrichtenseite www.tagesschau.de. 
Da: http://www.tagesschau.de/ausland/china124.html

In diesem Sinne sollten Sie ihren eigenen Ratschlag beherzigen und ebenfalls "einen Gang zurückschalten".


Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde es bedenklich, wenn ein Land 30.000 Leute zu Zwecken der Internetzensur einsetzt und Leute die ihre eigene Meinung ins Netz schreiben kurzerhand einsperrt.

Dazu muss man sich mal den Satz des chinesischen Botschafters im Interview zu den Vorwürfen der Umfragemanipulation in  Ruhe auf der Zunge zergehen lassen in dem es um den inhaftierten Hu Jia geht:
"Egal, wer das chinesische Gesetz verletzt, der wird gesetzmäßig bestraft. Das ist eine innere Angelegenheit der chinesischen Souveranität und hat mit Menschenrechten nichts zu tun." 
Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/china128.html

Da kann ich nur sagen: stimmt! 
Denn mit der Beachtung von Menscherechten hat das wirklich nichts zu tun, wenn man diesen Hu Jia mal eben so mir nichts Dir nichts einsperrt.


Gruß von der Nordsee</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin Jo!</p>
<p>Du schreibst:<br />
&#8220;Ich lese also den Beitrag von Jörg Sadrozinski, Redakteur eines öffentlich-rechtlichen Senders - und stelle fest: Der Mann hat eine klare Meinung. Und statt einen sauberen Bericht zu schreiben, der mir Fakten liefert, transportiert er die auch.&#8221;</p>
<p>Allerdings unterläuft Dir bei Deiner Kritik ein entscheidender Fehler. Die Meinungsäußerung die Du kritisierst hat der Redakteur lediglich im BLOG der Tagesschau gemacht, wo es völlig legitim ist. Denn da geht es um die Gedanken und Erlebnisse der Redakteure, also eher den Blick hinter die Kulissen und nicht darum handfeste Nachrichten in neutraler journalistischer Qualität anzubieten.</p>
<p>Die neutrale &#8220;offizielle Nachricht&#8221; zum Versuch der Manipulation steht auf der tatsächlichen Nachrichtenseite <a href="http://www.tagesschau.de." rel="nofollow">www.tagesschau.de.</a><br />
Da: <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/china124.html" rel="nofollow">http://www.tagesschau.de/ausland/china124.html</a></p>
<p>In diesem Sinne sollten Sie ihren eigenen Ratschlag beherzigen und ebenfalls &#8220;einen Gang zurückschalten&#8221;.</p>
<p>Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde es bedenklich, wenn ein Land 30.000 Leute zu Zwecken der Internetzensur einsetzt und Leute die ihre eigene Meinung ins Netz schreiben kurzerhand einsperrt.</p>
<p>Dazu muss man sich mal den Satz des chinesischen Botschafters im Interview zu den Vorwürfen der Umfragemanipulation in  Ruhe auf der Zunge zergehen lassen in dem es um den inhaftierten Hu Jia geht:<br />
&#8220;Egal, wer das chinesische Gesetz verletzt, der wird gesetzmäßig bestraft. Das ist eine innere Angelegenheit der chinesischen Souveranität und hat mit Menschenrechten nichts zu tun.&#8221;<br />
Quelle: <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/china128.html" rel="nofollow">http://www.tagesschau.de/ausland/china128.html</a></p>
<p>Da kann ich nur sagen: stimmt!<br />
Denn mit der Beachtung von Menscherechten hat das wirklich nichts zu tun, wenn man diesen Hu Jia mal eben so mir nichts Dir nichts einsperrt.</p>
<p>Gruß von der Nordsee</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Plumpe Propaganda von Jo</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-15</link>
		<author>Jo</author>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 11:42:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-15</guid>
		<description>Lieber Adi, danke für deinen Kommentar, den du wie ich sehe auch bei  tagesschau.de veröffentlicht hast. Es ist schon erschreckend, auf welchem Niveau da teilweise diskutiert wird. Ich freue mich, wenn auch andere über ihre persönlichen Erfahrungen in China - die ja immer nur ein kleiner Ausschnitt aus der chinesischen Wirklichkeit sind - berichten. Das trägt hoffentlich dazu bei, das völlig verzerrte Bild, das viele Deutsche von China haben, ein wenig zu entzerren und damit den Weg für sachliche Diskussionen frei zu machen. Liebe Grüße aus Shanghai, Jo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Adi, danke für deinen Kommentar, den du wie ich sehe auch bei  tagesschau.de veröffentlicht hast. Es ist schon erschreckend, auf welchem Niveau da teilweise diskutiert wird. Ich freue mich, wenn auch andere über ihre persönlichen Erfahrungen in China - die ja immer nur ein kleiner Ausschnitt aus der chinesischen Wirklichkeit sind - berichten. Das trägt hoffentlich dazu bei, das völlig verzerrte Bild, das viele Deutsche von China haben, ein wenig zu entzerren und damit den Weg für sachliche Diskussionen frei zu machen. Liebe Grüße aus Shanghai, Jo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Plumpe Propaganda von Adi Hadi</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-14</link>
		<author>Adi Hadi</author>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 09:35:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-14</guid>
		<description>Immer wieder lese ich von gravierenden Menschrechtsverletzungen, Beschneidung der Meinungsfreiheit und ähnlichem Zeug von Leuten, die nie China als Tourist besuchten, geschweige denn hier leben oder gelebt haben. 
Wir leben hier seit fast zwei Jahren in einer Millionenstadt die von verschiedenen ethnischen Minderheiten geprägt wird. Keine Spur von kultureller oder ethnischer Unterdrückung. Alle Gruppen werden gebührend respektiert und vor allem, respektieren sich gegenseitig. Alle Gruppen können ihr kulturelles Erbe hegen und pflegen und werden von Staats wegen auch unterstützt. Jede gegenteilige  Darstellung kann ich persönlich nicht bestätigen!
Als jemand der wenigen Ausländer die hier leben, kann ich denjenigen aus dem angeblich so freien Westen einen Einblick in mein tägliches Leben gewähren. Ich muss vier Stunden am Tag arbeiten um meine monatliche Miete zu begleichen, zwei Stunden für meine Nebenkosten. Ich und meine Familie wohnen in einem Neubau, den man im Westen wohl als Mietskaserne bezeichnen würde. Die 100 m2  haben einen Fussboden aus Marmor mit Fußbodenheizung, Doppelverglasung,  eine Videoüberwachungsanlage, Telefon- und Internetanschluss sowie einen digitalen Fernsehanschluss mit 130 Fernseh- und Radiokanälen die wir uns auf einem 42“ Flachbildschirm anschauen wenn wir den Bildschirm nicht gerade als Computermonitor nutzen. Wir haben 2 Computer und ein Notebook, also einen Rechner für jedes Familienmitglied die alle vernetzt sind und Zugang zum Internet haben. Wir erreichen über Internet so gut wie alles und jedes was wir uns anzuschauen wünschen, ausgenommen den Schund und Dreck des sogenannten freien Westens den wir sowieso nicht sehen und lesen wollen. Wir haben zwei Kühlschränke weil wir mit einem Kühlschrank nicht mehr auskommen. Unser Gasherd verbraucht im Monat für etwa 1 Euro Gas.
Unser sechsjähriger Sohn geht in einen ganztags Kindergarten/Vorschule, brandneu, 8.000m2 für 400 Kinder (http://www.flickr.com/search/?q=Jin+Bao+Bao ). Die Klassen haben im Schnitt 20 Kinder mit drei Lehrerinnen/ Betreuerinnen je Klasse.  Unser Sohn lernt hier vier Sprachen und geht nächstes Jahr in eine der hiesigen Schulen die ich persönlich in Augenschein genommen habe und von deren Einrichtung deutsche Schulen nur träumen können.
Ein brandneuer kleiner Stadtwagen könnten wir uns zu einem Preis von ca. 2.000 Euro zwar leisten, aber meine Frau zieht es vor den Bus zur Universität zu nutzen und ich fahre lieber Fahrrad weil unsere Stadt exklusive Fahrradwege hat die so breit wie die Hälfte einer normalen deutsche Straße  sind und nur von Fahrrädern und Elektrofahrrädern, die es hier zu tausenden gibt, genutzt werden dürfen. Allgemein nimmt man es mit den Verkehrsregeln nicht sonderlich ernst. Aber man nimmt Rücksicht aufeinander. Auch wenn man Vorfahrt hat, bricht man sich hier keinen Zacken aus der Krone wenn man nicht auf sein Vorfahrtrecht besteht. So scheint der Verkehr auf den ersten Blick chaotisch, trotzdem ist alles harmonisch im Fluss. Selten gibt es Unfälle und dann meist nur Blechschäden.
Unser Geld liegt auf der Bank kann jederzeit in jede Ecke der Welt überwiesen werden, und die Zinsen werden mit fünf Prozent besteuert.
Das chinesische Essen – nicht das pseudo chinesische Essen in Deutschland – ist ausgezeichnet und ein Restaurant Besuch  mit allen Köstlichkeiten nach denen unser Sinn steht kostet mich eine Arbeitsstunde.
Werden wir krank gehen wir zur Apotheke wo uns ein Gelehrter Apotheker die Medizin empfiehlt die er für unsere Krankheit für angebracht hält. Meist sind für das Medikament nur ein paar Euro Cent und im schlimmsten Fall ein paar Euro fällig. Ist der Apotheker der Meinung die Erkrankung ist schwerwiegender, werden wir zu einem Facharzt geschickt. Meine letzte Kernspinntomographie kostete 22 Euro und ich habe von der Anmeldung bis zum Ergebnis 1 Stunde Zeit geopfert.
Politisch kann und können wir uns betätigen wann immer wir wollen. Wir haben aber wirklich den Eindruck, dass die Behörden ihre Hausaufgaben machen und Missstände möglichst schnell beseitigen. Insofern teilen wir die Meinung der überwiegenden chinesischen Bevölkerung, die hochzufrieden ist mit der Entwicklung und dem rapide steigendem Lebensstandard. Sollten wir wirklich einem Grund zur Kritik haben, so stehen jedem Bürger Anlaufstellen bei den Behörden sowie ein direkter Internetdraht nach Beijing zur Verfügung.
Vermissen tun wir ein wenig deutsches Bier, Kuchen und Brot. Aber das ist auch so ziemlich alles was wir aus unserer Heimat vermissen. Andere, haltbarere Nahrungsmittel aus aller Welt gibt es hier problemlos zu kaufen. Auf Salami, Schinken, bayrische Weißwurst oder Gouda etc. müssen wir also nicht verzichten. 
Einziges Ärgernis ist nur der ständige Baulärm der von den ca. hundert! sich im Bau befindlichen Hochhäusern ausgeht. Aber die Stadt wächst nun einmal rapide und damit auch der Wohlstand der ja letztendlich von allen gewollt wird.
Wir haben die Chinesen mit ihren vielseitigen ethnischen Gruppen als friedfertige, freundliche und zuvorkommende Menschen kennen und schätzen gelernt. Wir wünschen uns, dass die deutsche Bevölkerung sich eingehender und objektiver mit China auseinandersetzt. Wir sind sicher, dass dies viele Missverständnisse aus dem Weg räumen wird.

Gruss aus Hohhot, Inner Mongolia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder lese ich von gravierenden Menschrechtsverletzungen, Beschneidung der Meinungsfreiheit und ähnlichem Zeug von Leuten, die nie China als Tourist besuchten, geschweige denn hier leben oder gelebt haben.<br />
Wir leben hier seit fast zwei Jahren in einer Millionenstadt die von verschiedenen ethnischen Minderheiten geprägt wird. Keine Spur von kultureller oder ethnischer Unterdrückung. Alle Gruppen werden gebührend respektiert und vor allem, respektieren sich gegenseitig. Alle Gruppen können ihr kulturelles Erbe hegen und pflegen und werden von Staats wegen auch unterstützt. Jede gegenteilige  Darstellung kann ich persönlich nicht bestätigen!<br />
Als jemand der wenigen Ausländer die hier leben, kann ich denjenigen aus dem angeblich so freien Westen einen Einblick in mein tägliches Leben gewähren. Ich muss vier Stunden am Tag arbeiten um meine monatliche Miete zu begleichen, zwei Stunden für meine Nebenkosten. Ich und meine Familie wohnen in einem Neubau, den man im Westen wohl als Mietskaserne bezeichnen würde. Die 100 m2  haben einen Fussboden aus Marmor mit Fußbodenheizung, Doppelverglasung,  eine Videoüberwachungsanlage, Telefon- und Internetanschluss sowie einen digitalen Fernsehanschluss mit 130 Fernseh- und Radiokanälen die wir uns auf einem 42“ Flachbildschirm anschauen wenn wir den Bildschirm nicht gerade als Computermonitor nutzen. Wir haben 2 Computer und ein Notebook, also einen Rechner für jedes Familienmitglied die alle vernetzt sind und Zugang zum Internet haben. Wir erreichen über Internet so gut wie alles und jedes was wir uns anzuschauen wünschen, ausgenommen den Schund und Dreck des sogenannten freien Westens den wir sowieso nicht sehen und lesen wollen. Wir haben zwei Kühlschränke weil wir mit einem Kühlschrank nicht mehr auskommen. Unser Gasherd verbraucht im Monat für etwa 1 Euro Gas.<br />
Unser sechsjähriger Sohn geht in einen ganztags Kindergarten/Vorschule, brandneu, 8.000m2 für 400 Kinder (http://www.flickr.com/search/?q=Jin+Bao+Bao ). Die Klassen haben im Schnitt 20 Kinder mit drei Lehrerinnen/ Betreuerinnen je Klasse.  Unser Sohn lernt hier vier Sprachen und geht nächstes Jahr in eine der hiesigen Schulen die ich persönlich in Augenschein genommen habe und von deren Einrichtung deutsche Schulen nur träumen können.<br />
Ein brandneuer kleiner Stadtwagen könnten wir uns zu einem Preis von ca. 2.000 Euro zwar leisten, aber meine Frau zieht es vor den Bus zur Universität zu nutzen und ich fahre lieber Fahrrad weil unsere Stadt exklusive Fahrradwege hat die so breit wie die Hälfte einer normalen deutsche Straße  sind und nur von Fahrrädern und Elektrofahrrädern, die es hier zu tausenden gibt, genutzt werden dürfen. Allgemein nimmt man es mit den Verkehrsregeln nicht sonderlich ernst. Aber man nimmt Rücksicht aufeinander. Auch wenn man Vorfahrt hat, bricht man sich hier keinen Zacken aus der Krone wenn man nicht auf sein Vorfahrtrecht besteht. So scheint der Verkehr auf den ersten Blick chaotisch, trotzdem ist alles harmonisch im Fluss. Selten gibt es Unfälle und dann meist nur Blechschäden.<br />
Unser Geld liegt auf der Bank kann jederzeit in jede Ecke der Welt überwiesen werden, und die Zinsen werden mit fünf Prozent besteuert.<br />
Das chinesische Essen – nicht das pseudo chinesische Essen in Deutschland – ist ausgezeichnet und ein Restaurant Besuch  mit allen Köstlichkeiten nach denen unser Sinn steht kostet mich eine Arbeitsstunde.<br />
Werden wir krank gehen wir zur Apotheke wo uns ein Gelehrter Apotheker die Medizin empfiehlt die er für unsere Krankheit für angebracht hält. Meist sind für das Medikament nur ein paar Euro Cent und im schlimmsten Fall ein paar Euro fällig. Ist der Apotheker der Meinung die Erkrankung ist schwerwiegender, werden wir zu einem Facharzt geschickt. Meine letzte Kernspinntomographie kostete 22 Euro und ich habe von der Anmeldung bis zum Ergebnis 1 Stunde Zeit geopfert.<br />
Politisch kann und können wir uns betätigen wann immer wir wollen. Wir haben aber wirklich den Eindruck, dass die Behörden ihre Hausaufgaben machen und Missstände möglichst schnell beseitigen. Insofern teilen wir die Meinung der überwiegenden chinesischen Bevölkerung, die hochzufrieden ist mit der Entwicklung und dem rapide steigendem Lebensstandard. Sollten wir wirklich einem Grund zur Kritik haben, so stehen jedem Bürger Anlaufstellen bei den Behörden sowie ein direkter Internetdraht nach Beijing zur Verfügung.<br />
Vermissen tun wir ein wenig deutsches Bier, Kuchen und Brot. Aber das ist auch so ziemlich alles was wir aus unserer Heimat vermissen. Andere, haltbarere Nahrungsmittel aus aller Welt gibt es hier problemlos zu kaufen. Auf Salami, Schinken, bayrische Weißwurst oder Gouda etc. müssen wir also nicht verzichten.<br />
Einziges Ärgernis ist nur der ständige Baulärm der von den ca. hundert! sich im Bau befindlichen Hochhäusern ausgeht. Aber die Stadt wächst nun einmal rapide und damit auch der Wohlstand der ja letztendlich von allen gewollt wird.<br />
Wir haben die Chinesen mit ihren vielseitigen ethnischen Gruppen als friedfertige, freundliche und zuvorkommende Menschen kennen und schätzen gelernt. Wir wünschen uns, dass die deutsche Bevölkerung sich eingehender und objektiver mit China auseinandersetzt. Wir sind sicher, dass dies viele Missverständnisse aus dem Weg räumen wird.</p>
<p>Gruss aus Hohhot, Inner Mongolia</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Plumpe Propaganda von Jo</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-11</link>
		<author>Jo</author>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 06:11:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-11</guid>
		<description>My pleasure! Meinerseits danke für die "Empfehlung".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>My pleasure! Meinerseits danke für die &#8220;Empfehlung&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Plumpe Propaganda von Olaf</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-10</link>
		<author>Olaf</author>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 05:31:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-10</guid>
		<description>Danke für die Anregung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Anregung!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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