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	<title>Kommentare zu: Plumpe Propaganda</title>
	<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/</link>
	<description>Neues aus China von Jo Kline</description>
	<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 04:35:19 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Jo</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-15</link>
		<author>Jo</author>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 11:42:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-15</guid>
		<description>Lieber Adi, danke für deinen Kommentar, den du wie ich sehe auch bei  tagesschau.de veröffentlicht hast. Es ist schon erschreckend, auf welchem Niveau da teilweise diskutiert wird. Ich freue mich, wenn auch andere über ihre persönlichen Erfahrungen in China - die ja immer nur ein kleiner Ausschnitt aus der chinesischen Wirklichkeit sind - berichten. Das trägt hoffentlich dazu bei, das völlig verzerrte Bild, das viele Deutsche von China haben, ein wenig zu entzerren und damit den Weg für sachliche Diskussionen frei zu machen. Liebe Grüße aus Shanghai, Jo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Adi, danke für deinen Kommentar, den du wie ich sehe auch bei  tagesschau.de veröffentlicht hast. Es ist schon erschreckend, auf welchem Niveau da teilweise diskutiert wird. Ich freue mich, wenn auch andere über ihre persönlichen Erfahrungen in China - die ja immer nur ein kleiner Ausschnitt aus der chinesischen Wirklichkeit sind - berichten. Das trägt hoffentlich dazu bei, das völlig verzerrte Bild, das viele Deutsche von China haben, ein wenig zu entzerren und damit den Weg für sachliche Diskussionen frei zu machen. Liebe Grüße aus Shanghai, Jo</p>
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	<item>
		<title>Von: Adi Hadi</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-14</link>
		<author>Adi Hadi</author>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 09:35:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-14</guid>
		<description>Immer wieder lese ich von gravierenden Menschrechtsverletzungen, Beschneidung der Meinungsfreiheit und ähnlichem Zeug von Leuten, die nie China als Tourist besuchten, geschweige denn hier leben oder gelebt haben. 
Wir leben hier seit fast zwei Jahren in einer Millionenstadt die von verschiedenen ethnischen Minderheiten geprägt wird. Keine Spur von kultureller oder ethnischer Unterdrückung. Alle Gruppen werden gebührend respektiert und vor allem, respektieren sich gegenseitig. Alle Gruppen können ihr kulturelles Erbe hegen und pflegen und werden von Staats wegen auch unterstützt. Jede gegenteilige  Darstellung kann ich persönlich nicht bestätigen!
Als jemand der wenigen Ausländer die hier leben, kann ich denjenigen aus dem angeblich so freien Westen einen Einblick in mein tägliches Leben gewähren. Ich muss vier Stunden am Tag arbeiten um meine monatliche Miete zu begleichen, zwei Stunden für meine Nebenkosten. Ich und meine Familie wohnen in einem Neubau, den man im Westen wohl als Mietskaserne bezeichnen würde. Die 100 m2  haben einen Fussboden aus Marmor mit Fußbodenheizung, Doppelverglasung,  eine Videoüberwachungsanlage, Telefon- und Internetanschluss sowie einen digitalen Fernsehanschluss mit 130 Fernseh- und Radiokanälen die wir uns auf einem 42“ Flachbildschirm anschauen wenn wir den Bildschirm nicht gerade als Computermonitor nutzen. Wir haben 2 Computer und ein Notebook, also einen Rechner für jedes Familienmitglied die alle vernetzt sind und Zugang zum Internet haben. Wir erreichen über Internet so gut wie alles und jedes was wir uns anzuschauen wünschen, ausgenommen den Schund und Dreck des sogenannten freien Westens den wir sowieso nicht sehen und lesen wollen. Wir haben zwei Kühlschränke weil wir mit einem Kühlschrank nicht mehr auskommen. Unser Gasherd verbraucht im Monat für etwa 1 Euro Gas.
Unser sechsjähriger Sohn geht in einen ganztags Kindergarten/Vorschule, brandneu, 8.000m2 für 400 Kinder (http://www.flickr.com/search/?q=Jin+Bao+Bao ). Die Klassen haben im Schnitt 20 Kinder mit drei Lehrerinnen/ Betreuerinnen je Klasse.  Unser Sohn lernt hier vier Sprachen und geht nächstes Jahr in eine der hiesigen Schulen die ich persönlich in Augenschein genommen habe und von deren Einrichtung deutsche Schulen nur träumen können.
Ein brandneuer kleiner Stadtwagen könnten wir uns zu einem Preis von ca. 2.000 Euro zwar leisten, aber meine Frau zieht es vor den Bus zur Universität zu nutzen und ich fahre lieber Fahrrad weil unsere Stadt exklusive Fahrradwege hat die so breit wie die Hälfte einer normalen deutsche Straße  sind und nur von Fahrrädern und Elektrofahrrädern, die es hier zu tausenden gibt, genutzt werden dürfen. Allgemein nimmt man es mit den Verkehrsregeln nicht sonderlich ernst. Aber man nimmt Rücksicht aufeinander. Auch wenn man Vorfahrt hat, bricht man sich hier keinen Zacken aus der Krone wenn man nicht auf sein Vorfahrtrecht besteht. So scheint der Verkehr auf den ersten Blick chaotisch, trotzdem ist alles harmonisch im Fluss. Selten gibt es Unfälle und dann meist nur Blechschäden.
Unser Geld liegt auf der Bank kann jederzeit in jede Ecke der Welt überwiesen werden, und die Zinsen werden mit fünf Prozent besteuert.
Das chinesische Essen – nicht das pseudo chinesische Essen in Deutschland – ist ausgezeichnet und ein Restaurant Besuch  mit allen Köstlichkeiten nach denen unser Sinn steht kostet mich eine Arbeitsstunde.
Werden wir krank gehen wir zur Apotheke wo uns ein Gelehrter Apotheker die Medizin empfiehlt die er für unsere Krankheit für angebracht hält. Meist sind für das Medikament nur ein paar Euro Cent und im schlimmsten Fall ein paar Euro fällig. Ist der Apotheker der Meinung die Erkrankung ist schwerwiegender, werden wir zu einem Facharzt geschickt. Meine letzte Kernspinntomographie kostete 22 Euro und ich habe von der Anmeldung bis zum Ergebnis 1 Stunde Zeit geopfert.
Politisch kann und können wir uns betätigen wann immer wir wollen. Wir haben aber wirklich den Eindruck, dass die Behörden ihre Hausaufgaben machen und Missstände möglichst schnell beseitigen. Insofern teilen wir die Meinung der überwiegenden chinesischen Bevölkerung, die hochzufrieden ist mit der Entwicklung und dem rapide steigendem Lebensstandard. Sollten wir wirklich einem Grund zur Kritik haben, so stehen jedem Bürger Anlaufstellen bei den Behörden sowie ein direkter Internetdraht nach Beijing zur Verfügung.
Vermissen tun wir ein wenig deutsches Bier, Kuchen und Brot. Aber das ist auch so ziemlich alles was wir aus unserer Heimat vermissen. Andere, haltbarere Nahrungsmittel aus aller Welt gibt es hier problemlos zu kaufen. Auf Salami, Schinken, bayrische Weißwurst oder Gouda etc. müssen wir also nicht verzichten. 
Einziges Ärgernis ist nur der ständige Baulärm der von den ca. hundert! sich im Bau befindlichen Hochhäusern ausgeht. Aber die Stadt wächst nun einmal rapide und damit auch der Wohlstand der ja letztendlich von allen gewollt wird.
Wir haben die Chinesen mit ihren vielseitigen ethnischen Gruppen als friedfertige, freundliche und zuvorkommende Menschen kennen und schätzen gelernt. Wir wünschen uns, dass die deutsche Bevölkerung sich eingehender und objektiver mit China auseinandersetzt. Wir sind sicher, dass dies viele Missverständnisse aus dem Weg räumen wird.

Gruss aus Hohhot, Inner Mongolia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder lese ich von gravierenden Menschrechtsverletzungen, Beschneidung der Meinungsfreiheit und ähnlichem Zeug von Leuten, die nie China als Tourist besuchten, geschweige denn hier leben oder gelebt haben.<br />
Wir leben hier seit fast zwei Jahren in einer Millionenstadt die von verschiedenen ethnischen Minderheiten geprägt wird. Keine Spur von kultureller oder ethnischer Unterdrückung. Alle Gruppen werden gebührend respektiert und vor allem, respektieren sich gegenseitig. Alle Gruppen können ihr kulturelles Erbe hegen und pflegen und werden von Staats wegen auch unterstützt. Jede gegenteilige  Darstellung kann ich persönlich nicht bestätigen!<br />
Als jemand der wenigen Ausländer die hier leben, kann ich denjenigen aus dem angeblich so freien Westen einen Einblick in mein tägliches Leben gewähren. Ich muss vier Stunden am Tag arbeiten um meine monatliche Miete zu begleichen, zwei Stunden für meine Nebenkosten. Ich und meine Familie wohnen in einem Neubau, den man im Westen wohl als Mietskaserne bezeichnen würde. Die 100 m2  haben einen Fussboden aus Marmor mit Fußbodenheizung, Doppelverglasung,  eine Videoüberwachungsanlage, Telefon- und Internetanschluss sowie einen digitalen Fernsehanschluss mit 130 Fernseh- und Radiokanälen die wir uns auf einem 42“ Flachbildschirm anschauen wenn wir den Bildschirm nicht gerade als Computermonitor nutzen. Wir haben 2 Computer und ein Notebook, also einen Rechner für jedes Familienmitglied die alle vernetzt sind und Zugang zum Internet haben. Wir erreichen über Internet so gut wie alles und jedes was wir uns anzuschauen wünschen, ausgenommen den Schund und Dreck des sogenannten freien Westens den wir sowieso nicht sehen und lesen wollen. Wir haben zwei Kühlschränke weil wir mit einem Kühlschrank nicht mehr auskommen. Unser Gasherd verbraucht im Monat für etwa 1 Euro Gas.<br />
Unser sechsjähriger Sohn geht in einen ganztags Kindergarten/Vorschule, brandneu, 8.000m2 für 400 Kinder (http://www.flickr.com/search/?q=Jin+Bao+Bao ). Die Klassen haben im Schnitt 20 Kinder mit drei Lehrerinnen/ Betreuerinnen je Klasse.  Unser Sohn lernt hier vier Sprachen und geht nächstes Jahr in eine der hiesigen Schulen die ich persönlich in Augenschein genommen habe und von deren Einrichtung deutsche Schulen nur träumen können.<br />
Ein brandneuer kleiner Stadtwagen könnten wir uns zu einem Preis von ca. 2.000 Euro zwar leisten, aber meine Frau zieht es vor den Bus zur Universität zu nutzen und ich fahre lieber Fahrrad weil unsere Stadt exklusive Fahrradwege hat die so breit wie die Hälfte einer normalen deutsche Straße  sind und nur von Fahrrädern und Elektrofahrrädern, die es hier zu tausenden gibt, genutzt werden dürfen. Allgemein nimmt man es mit den Verkehrsregeln nicht sonderlich ernst. Aber man nimmt Rücksicht aufeinander. Auch wenn man Vorfahrt hat, bricht man sich hier keinen Zacken aus der Krone wenn man nicht auf sein Vorfahrtrecht besteht. So scheint der Verkehr auf den ersten Blick chaotisch, trotzdem ist alles harmonisch im Fluss. Selten gibt es Unfälle und dann meist nur Blechschäden.<br />
Unser Geld liegt auf der Bank kann jederzeit in jede Ecke der Welt überwiesen werden, und die Zinsen werden mit fünf Prozent besteuert.<br />
Das chinesische Essen – nicht das pseudo chinesische Essen in Deutschland – ist ausgezeichnet und ein Restaurant Besuch  mit allen Köstlichkeiten nach denen unser Sinn steht kostet mich eine Arbeitsstunde.<br />
Werden wir krank gehen wir zur Apotheke wo uns ein Gelehrter Apotheker die Medizin empfiehlt die er für unsere Krankheit für angebracht hält. Meist sind für das Medikament nur ein paar Euro Cent und im schlimmsten Fall ein paar Euro fällig. Ist der Apotheker der Meinung die Erkrankung ist schwerwiegender, werden wir zu einem Facharzt geschickt. Meine letzte Kernspinntomographie kostete 22 Euro und ich habe von der Anmeldung bis zum Ergebnis 1 Stunde Zeit geopfert.<br />
Politisch kann und können wir uns betätigen wann immer wir wollen. Wir haben aber wirklich den Eindruck, dass die Behörden ihre Hausaufgaben machen und Missstände möglichst schnell beseitigen. Insofern teilen wir die Meinung der überwiegenden chinesischen Bevölkerung, die hochzufrieden ist mit der Entwicklung und dem rapide steigendem Lebensstandard. Sollten wir wirklich einem Grund zur Kritik haben, so stehen jedem Bürger Anlaufstellen bei den Behörden sowie ein direkter Internetdraht nach Beijing zur Verfügung.<br />
Vermissen tun wir ein wenig deutsches Bier, Kuchen und Brot. Aber das ist auch so ziemlich alles was wir aus unserer Heimat vermissen. Andere, haltbarere Nahrungsmittel aus aller Welt gibt es hier problemlos zu kaufen. Auf Salami, Schinken, bayrische Weißwurst oder Gouda etc. müssen wir also nicht verzichten.<br />
Einziges Ärgernis ist nur der ständige Baulärm der von den ca. hundert! sich im Bau befindlichen Hochhäusern ausgeht. Aber die Stadt wächst nun einmal rapide und damit auch der Wohlstand der ja letztendlich von allen gewollt wird.<br />
Wir haben die Chinesen mit ihren vielseitigen ethnischen Gruppen als friedfertige, freundliche und zuvorkommende Menschen kennen und schätzen gelernt. Wir wünschen uns, dass die deutsche Bevölkerung sich eingehender und objektiver mit China auseinandersetzt. Wir sind sicher, dass dies viele Missverständnisse aus dem Weg räumen wird.</p>
<p>Gruss aus Hohhot, Inner Mongolia</p>
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		<title>Von: Jo</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-11</link>
		<author>Jo</author>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 06:11:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-11</guid>
		<description>My pleasure! Meinerseits danke für die "Empfehlung".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>My pleasure! Meinerseits danke für die &#8220;Empfehlung&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-10</link>
		<author>Olaf</author>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 05:31:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://china-blog.jok-online.net/2008/03/25/plumpe-propaganda/#comment-10</guid>
		<description>Danke für die Anregung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Anregung!</p>
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