VDI-Mitglieder arbeiten selbst im fernen China

„Die VDI nachrichten? Kenne ich. Ich bin seit vielen Jahren VDI-Mitglied und bekomme die VDI nachrichten auch hier.“ Das sind Sätze, die ich in diesen Tagen oft höre in Shanghai. Ich bin viel unterwegs, treffe viele Landsleute, darunter viele Ingenieure.  Ingenieure sind eine treibende Kraft in diesem Land. Das weiß auch die chinesische Führungselite – die wohl nicht zufällig überwiegend aus Ingenieurabsolventen besteht. Nur mit Ingenieurleistungen lässt sich der anhaltende Aufstieg Chinas meistern – und nur mit Ingenieurleistungen lassen sich die Probleme in den Griff kriegen, die das rasante Wachstum mit sich bringt. Ingenieure sind hier deshalb gern gesehen – auch und gerade deutsche.  

Für die kommenden Jahre hat sich die chinesische Regierung unter anderem eine erhebliche Verbesserung des Umweltschutzes und mehr Energieeffizienz ins Programm geschrieben. Auch dabei ist Ingenieur Know-how aus Deutschland gefragt, das in China in vielen Bereichen noch immer als leuchtendes Vorbild gilt.   Hier in China arbeiten deutsche und chinesische Ingenieure in vielen Unternehmen Hand in Hand – und sind dabei sehr erfolgreich. Und auch bei der Ausbildung des Ingenieurnachwuchses orientieren sich die Chinesen gern gern an Deutschland.    Vor wenigen Tagen hat mich die E-Mail eines chinesischen Bekannten erreicht, der zurzeit in Aachen studiert. Ingenieurwissenschaften. Er wird wohl nach seinem Studium wieder in seine Heimatstadt Shanghai zurückkehren und hier als Ingenieur arbeiten. Die VDI nachrichten? Kennt er. Er ist seit vielen Jahren VDI-Mitglied und wird die VDI nachrichten auch hier bekommen. JO KLEIN

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